Auch für mich ist der Leyb Ausdruck der Seele

Der Werdegang meines Auftritts. Am Anfang stand der unerfahrene Zeltbau-Laie, ich,

wie auch der Unterschied zwischen Theorie und Praxis... 


Meinen ersten eigenen Markstand hatte ich im August 2015 in Selb. Das Festival Mediaval VIII bot eine recht laute Location. Was dem Erfolg jedoch keinen Abbruch tat.

 

Meine Zeltkonstruktion, glaubte ich, sei durchdacht. Doch der Aufbau in der Scheune ist halt doch etwas anderes als der vor Ort. Hätten mir "die Mönche des Klosters" nicht geholfen, ich wäre nach wenigen Stunden voller Frust wieder abgefahren. Allerdings nicht ohne mein Zelt vorher warm abgebaut zu haben.

 

Dabei hatte ich mich so ins Zeug gelegt...

...na. lass ´nen Leybkneter erstmalig Hand an den Zeltbau legen. 

 

Nun, der Gesamteindruck schien trotzdem gelungen, wenn auch vom Zelt her eher im Detail dilettantisch. Immerhin, ein fast ausgebuchter Markt war die Folge. 

Also machte ich mich Zuhause erneut ans Schaffen. Eine stabile von nur einer Person aufbaubare Unterkonstruktion sollte es werden. Eine, die u. U. auch ohne Abspannung auskäme.

 

Und wenn denn abgespannt würde, sollten auch optisch herausragende Heringe zu sehen sein. Dank eines bekannten Kunstschmieds konnte ich dabei dann sogar daran mitwirken eben diese zu fertigen. Heringe, von denen manche so stabil sind, dass sie in Stein getrieben werden könnten. Ein achtsamer Umgang ist also sinnvoll.

 

Was dabei herauskam scheint nun wahrlich stabil und optisch auch gefällig zu sein:

Seit 2016 baue ich auf Mittelaltermärkten, Ritterturnieren, Piraten-Events und Festivals auf.

Die Front, welche komplett geöffnet werden kann, habe ich so gefertigt, dass sie aus drei "Vorhängen" besteht, von denen die äußeren, durch unten eingebrachte im 90°-Winkel gebogene Moniereisen, um die Ecke herum auf die Seite geführt und dort fixiert werden, damit der Wind und die Kälte außen bleiben. Hier an einem Foto während des Hamelner "Autumn Moon"-Marktes, der eher ein Halloween-Markt ist, womit sich auch der Drachen erklärt, den ich anlässlich von Fantasy-Events natürlich eigenhändig erlegt und im Anschluss präpariert habe.

 

Das Gewerk ist zwischenzeitlich fast unsichtbar geworden, da ich von innen her ebenfalls Vorhänge "um die Ecken" drappiert habe. Was ich erstmals beim Mark auf der Suffenburg ausprobierte (siehe Foto).

 

Die Kanthölzer könnten mit der Zeit auch Rundhölzern weichen, um der mittelalterlichen Zeit mehr  Ausdruck zu geben. 

Lediglich "nach hinten hin" ist noch eine Änderung vorzunehmen. 

  

Da das Zelt recht groß ist, habe ich es in einen privaten und einen öffentlichen Teil untetreilt. 

 

Ich überlege allerdings noch, ob ich später, wenn auch das zweite, das Familienzelt, fertiggebaut ist, eine Variante ausprobieren möchte , dank der ich wahlweise kmplett der Länmge nach unterteile oder über Eck.

 

Der Nutzen läge auf der Hand: Die hinteren "Lüftungsecken" kämen bei der "über-Eck-Variante"  voll zur Wirkung. Prinzipiell ist das Zelt so gebaut, dass die komplette Rückseite "ausgestellt abgespannt werden kann und ich so selbst an heißesten Tagen keinen Hitzestau erleben werde, wie ich hoffe. 

 

Wobei ich auch noch überlege, ob ich von meiner Frau ein Innenzelt anfertigen lassen möchte. Der Nutzern läge auf der Hand: Optisch angenehmer hülfe dieses dabei im Sommer die Wärme und im Winter die Kälte mehr außen vor zu lassen. 


Bilder aus der Bauphase des Zeltes,

welches ich mir, speziell für meinen Bedarf, bau(t)e.

Es wird immer mittelalterlicher...


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Zwei Termine sind für die Saison 2016 noch frei...

Dieses Jahr habe ich viele länger andauernde Events. Von 4 bis 21 Tagen am Stück. Da brauchte ich ein neues Schild, da das Alte nur für das Wochenende ausgelegt ist.
Dieses Jahr habe ich viele länger andauernde Events. Von 4 bis 21 Tagen am Stück. Da brauchte ich ein neues Schild, da das Alte nur für das Wochenende ausgelegt ist.