Festival Mediaval

Das Wochenende war für mich die Bestätigung dafür, dass ich entweder am Arsch der Welt wohne. Da, wo Menschen zu wenig empathisch und minder bewusst sind, um zu erfassen, dass es hilfreich sein kann sich ganzheitlich behandeln zu lassen; bzw. wo es wesentlich mehr Werbung Bedarf als nur zig Gutscheine über eine Stunde gratis Behandlung zu verschenken, um von meiner Tätigkeit leben zu können.

 

Meine Herren, und Damen, was war es eine Freude für mich mal wieder meine Talente voll umfänglich zum Einsatz bringen zu können!

 

Unerheblich, ob es sich um meine SHIma-Kneterei ging oder, um meine Kenntnisse in der energetischen Psychologie. Jede Behandlung war ein voller Erfolg!

 

Von "so entspannt habe ich sie noch sie schauen sehen", "über "so hat mich noch niemand behandelt"  bis "wie Zuhause (fühlt sich das an)" war alles dabei. Und die Bezahlung drückte aus, was meine Kunden, bzw. ihre Partner meinen. 50,00 € sind mein Preisvorschlag pro Stunde Behandlung. Grundsätzlich sage ich dazu, dass wer mehr geben kann und möchte dies genauso machen kann, wie es auch möglich ist weniger zu zahlen. Schließlich geht es darum, dass wir gemeinschaftlich möglich machen, dass auch jene die weniger Geld haben umfassendere Gesundheit zu erleben.  Und so zahlte nur eine einzige Kundin weniger. Zwei Kunden zahlten deutlich mehr! und vier erheblich mehr. Alle anderen nahmen entweder meinen Preisvorschlag an, bzw. wurden von mir kostenfrei behandelt.


14 bezahlte und 4 kostenfreie Behandlungen. 30 Behandlungen sind maximal möglich! Das nenn ich eine ordentliche Auslastung für das erste Mal!

Und auch sonst erlebte ich eine Anerkennung, die hier in der Region "Ottenstein" als meines Gleichen nicht zu erleben ist!

 

Ob es sich um den Veranstalter oder sein Personal handelte oder um die Aussteller wie auch die Gäste. Alle samt erlebte ich als extrem herzlich, freundlich und hilfsbereit.

 

Z.B. glaubte ich nicht, dass ich einen Stromanschluss brauche. Allein, mir war nicht bekannt, dass Hof die kälteste Region des Landes ist! Und so schlief ich von Donnerstag auf Freitag bei Minusgraden in einem unbeheitzten Zelt mit nur einer dünnen Decke und viel zu wenig Kleidung. Doch sowohl der Veranstalter, als auch die Mönche und Nonnen aus dem Kloster die mir gegenüber lagerten, halfen wo sie nur konnten! Die einen ermöglichten den Stromanschluss. Die anderen karrten einen Heizstrahler heran.

Von der Hilfe beim Aufbau meines Lagers ganz zu schweigen! Ohne die Hilfe der Mönche wär ich wohl dazu übergegangen ein großes Lagerfeuer aus den Zelten zu machen und im Anschluss daran nach Hause gefahren. So völlig frustriert war ich darüber, dass ein Aufbau Zuhause in der Scheune etwas völlig anderes ist als ein Aufbau auf einer Wiese; bzw. dass Sammlung etwas sehr hilfreiches ist und, dass wenn sie fehlt, viele kleine Fehler zu einem großen Chaos führen.  Na, ich habe draus gelernt und baue die Konstruktion gerade um. Was ohne die Einnahmen vom Wochenende vorher andererseits auch nicht möglich war. - Dafür mein DANK !

Meine Schwägerin und Sohnemann Lutz kamen dann Freitag in der Nacht in Selb an. Wir wollten erst einmal sehen, wie Lutz sich auf einem Mittelaltermarkt fühlt und wie er sich einlebt, um dann beim nächsten Mal auch Elia mitnehmen zu können.

Nun, es war eindeutig. Und da Bilder mehr sagen als 1000 Worte:

Noch einmal: Mein Dank an alle, die mir diesen Anfang vom Ausstieg aus dem offenen Strafvollzug, auch Hartz IV genannt, ermöglicht haben!


Herzliche Grüße

Brahswa (P.A. - Als Anerkunnung der Wertschätzung meinen neuen Freunden, den Mönchen gegenüber, die mir dieses denkwürdiges Kürzel gaben))