aboutpixel, fladi
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Die Dressur der Multimilliardäre hat super geklappt. Zumindest bei den meisten Menschen. Auch in der Szene "Mittelalter", bzw. "Healing". Bereichen also, in denen nicht die Gier und das Gegeneinander im Mittelpunkt stehen sollten, sondern das faire Teilen und die Demut.

 

Grundsätzlich...

Im Grunde läßt sich jedewedes Tun und Äußern auf die Bereiche "Krieg" und "Frieden" übertragen. Ich sehe die beiden Grundstrukturen als Endpunkte einer Straße. Entweder der Mesnch ist auf dem Weg zu dem einen oder dem anderen Ort.

 

Gesamtgesellschaftlich...

Da werden wieder ganz offen, politisch und medial sorgfältig orchestriert, sogenannte Minderheiten difamiert, denunziert und entrechtet (Empfänger von Leistungen zur Existenzsicherung nach dem SGB II, Menschen mit sogenannt prekären Einkommen, Ausländer, vor Krieg und Zerstöung flüchtende Menschen), während andere noch pervers "vermögender" werden!  Faktisch werden wir alle unvermögender. Die erstgenannten an der Nutzung von Möglichkeiten (und sei es "nur" die gesellschaftliche Teilhabe"), beide Gruppen an Empathie und Sympathie.

 

Auf Märkten und Events...

War es, dem Hörensagen nach, in der Mittelalterszene früher so, dass der Veranstalter den Zehnt, also zehn Prozent vom Umsatz erbeten hat und sich Marktteilnehmer grundsätzlich gegenseitig halfen (auch über das Marktgeschen hinausgehend), glaubte ich, dass im Bereich der "Healings", also der Förderung der Heilung (meist mit Yoga, Meditation, Workshops, Behandlungen, etc.) Menschen besonders respektvoll miteinander umgehen, erlebe ich heute, dass zum Tail abartige Muster zu erfassen sind.

 

Das jene, die im Vorführenden Handwerk tätig sind keine oder teils mieserable Gagen erhalten, von denen sie nicht leben können; dass Gelichmacherei vor Gleichberechtigung steht; dass Verträge nicht nur extrem einseitig aufgesetzt, sondern auch noch Klauseln hineinverklausuliert werden, die eindeutig gegen das Gesetz des "Unlauteren Wettbewerbs" verstoßen ist das eine emotionale Versagen. Dass exorbitant hohe Standgebühren (Mittelalter / Healings) und zum Teil Eintrittspreise für Mitarbeiter und Familienangehörige. - auch Kinder! - verlangt (Healings) werden, ist das hinzukommende emotionale Versagen.

 

So ist es für uns unmöglich an solchen Events teilzunehmen, da wir das "Gesunde Miteinander", also das sich gegenseitig Helfen, das Ermöglichen von Behandlungen für Menschen auch mit extrem bescheidenen Finanzlagen, kurz die Weiterentwicklung hin zum sozialeren und ökologischeren Miteinander, in den Mittelpunkt stellen.

 

Auch in 2017 u. 2018 habe ich bereits die finanziell ertragreichsten Märkte nicht widerholt, weil ich auf Seiten der Veranstalter eine unerträgliche Hybris, oftmals eine Mischung aus Gier, Ignoranz und Arroganz, erlebt habe. 

 

Da durften Kunden nicht einmal mehr Wasserflaschen auf das Gelände mit hineinnehmen, auf dem der Mittelaltermarkt stattfand! Völlig überzogene Eintrittspreise und Forderungen für Getränke und Speisen, die nicht nur sehr klein, sondern auch in noch nicht gekannter minderwertiger Qualität angeboten werden, dass ich im Zweifel darüber bin, dass hier noch ein gesunder Menschenversatdn herrscht. Sozialpreise? Was ist das? Soziale Kompetenz? Nö, warum? Ökologisch und biologisch herausragend agieren? Nee, kostet doch alles Geld und schmälert den Ertrag. - Das gilt auch für manche Markteilnehmer! Was da so an "Lohn" gezahlt wird ist eher der Hohn...

 

Deswegen werden wir 2019 an weitaus weniger Events teilnehmen als in den Jahren zuvor.

 

Tragisch, für wahr!

 

Doch gibt es auch scheinbar immer mehr Veranstalter, die entweder zu den Wurzeln zurückkehren oder, neu am Makrt, wieder ein Gesundes Miteinander bieten. Hier fühlen wir uns wohl. Hier nehmen wir gerne, wenn auch weniger, Geld ein. Lieber weniger Einnahmen als sich zu prostituieren, denken wir.