Bewusstsein


Quelle: Gettyimages.ru © Bernt Ove Moss / EyeEm
Quelle: Gettyimages.ru © Bernt Ove Moss / EyeEm

Heute erschien ein Atkel von Jens Zimmer bei RT DE, den ich als absolut stringent und logisch erlebe.

 

Unter dem Titel:

Der Aufstieg der Gottkönige

 

wird, wie ich meine, der Stoff gezeigt, wegen dem die aktuelle Hochkulur untergeht.

 

Ob dies Zeit nah oder erst in einigen Jahren der Jahrzehnten erfolgt, hängt davon ab, wieviele sich weiterhin brav in ihrer Unmündigkeit (Angst und Bequemlichkeit) halten lassen, bzw. ob sich genug mündige BürgerInen widersetzen.

 

Hier der erste Teil des Textes von Jens Zimmer:

"Fragen Sie sich, wohin die Reise geht?

Wo das alles einmal enden wird?

Da sind Sie nicht allein.


Eine gesicherte Antwort auf Ihre Fragen kann dieser Artikel natürlich nicht liefern. Die Zukunft ist uns allen unbekannt. Innerhalb gewisser Grenzen kann man sie aber durchaus vorhersagen. Ähnlich der Flugbahn eines Geschosses, das mit Geschwindigkeit X von A nach B unterwegs ist. Punkt C ist dann kein ganz so großes Mysterium mehr.

 

Schauen wir uns also einige der Punkte an, die das Geschoss "Menschheit" in den vergangenen 20 Jahren passiert hat. Vielleicht erkennen wir dann, auf welcher Flugbahn wir uns bewegen, und können eventuell noch gegensteuern.

Der 11. September 2001 ist unser Punkt "A". Das einschneidende Datum, nach dem tatsächlich vieles anders wurde. Der Gesamtkomplex der Folgen wird von Kritikern häufig auf die Selbsterhaltung eines eigentlich überflüssig gewordenen NATO-Apparates reduziert. Mindestens ebenso elementar war jedoch der gesellschaftliche Paradigmenwechsel, als demokratische Regierungen die eigenen Bevölkerungen de facto zur "Bedrohung" deklarierten. Ganz offiziell wurden geheimdienstliche Methoden gegen die Bevölkerung eingesetzt. In Deutschland findet diese Praxis ihre sicherheitspolitische Entsprechung in dem Begriff "Gefährder". Eine neue Bezeichnung für Personen, gegen die intensiv ermittelt wird. Die sich bekannterweise keines Verbrechens schuldig gemacht haben, dies aber "könnten" und daher bereits als potenziell Schuldige geführt werden. Ein rechtsstaatlicher Sündenfall.

Die Folgen dieser Politik sind in höchstem Maße demokratiefeindlich. Überwachte Menschen lassen sich nicht nur einfacher kontrollieren, sie verhalten sich auch anders. Privatsphäre ist für eine freie politische Meinungsbildung unerlässlich. Ebenso wie das Grundvertrauen, wegen einer politischen Überzeugung keine Nachteile zu erleiden. Schon das Wissen um eine Überwachung rüttelt an diesem Vertrauen. Letztendlich richten sich die Antiterrorgesetze daher auch gegen Demokratie und Bürger. Die Geheimdienste wurden buchstäblich "entfesselt". Der Feind heißt nicht Goldfinger oder Dr. No. Der Feind zahlt Steuern, lebt im eigenen Land und gilt als potenziell gefährlich.

Punkt "B" auf unserem Flug war die Finanzkrise. Eine irreführende Bezeichnung, handelte es sich doch tatsächlich um einen globalen "Finanzbetrug". Die oft gescholtenen Mainstream-Medien waren damals durchaus um Aufklärung bemüht – kurz jedenfalls. Denn schon wenig später wurden die Schlagzeilen von der sogenannten "Schweinegrippe" beherrscht. Nahtlos löste sie die "Finanzkrise" ab.
Aus dieser wurde dann stillschweigend eine "Staatsschuldenkrise". Die Betrogenen mussten nämlich nun für die Schäden der Betrüger haften. In einer offenen Zurschaustellung des Zweiklassenrechts wurde zudem keiner der Verursacher strafrechtlich belangt. Unabhängig davon, welche Regierung sich eine Bevölkerung gewählt hatte, tat sich allerorts eine Ebene "darüber" auf. Denn nicht etwa das Strafrecht, sondern die Bedürfnisse der Hochfinanz diktierten den Regierungen das weitere Handeln. Weder der Rechtsstaat noch die Interessen der Bevölkerung standen im Fokus der Maßnahmen. Am Ende aller Rettungspakete profitierten stets die Banken mitsamt Delinquenten. Seit der Finanzkrise ist die Demokratie-Fassade im Grunde genommen komplett in sich zusammengebrochen. Es wird nur einfach so getan, als sei das nie passiert.

 

Punkt "C" war die Flüchtlingskrise. Hier zeigte sich, mit welchen perfiden Mitteln eine Regierung bereit ist, die eigene Bevölkerung zu manipulieren. Berlin selbst gehörte zu den Anstiftern des Konfliktes in Syrien. Sich dann angesichts des Flüchtlingselends als moralische Größe zu inszenieren, liegt jenseits jeder Heuchelei.

Gezündelt wurde aber auch im eigenen Land. Im Zusammenspiel mit den Medien wurden Befürworter und Gegner der Regierungspolitik in "Gut" und "Böse" unterteilt. In richtig und falsch, moralisch und verwerflich. Ein Spalt, der sich bis heute durch die Gesellschaft zieht und verdeutlicht, welchen Stellenwert die Meinung der Bürger tatsächlich hat. Das Denken gehört zur Verfügungsmasse.
Inmitten der hitzigen Auseinandersetzung wurde dann die Zensur wieder eingeführt und weitgehend an Privatunternehmen ausgelagert. Selbst die Definition unerwünschter Inhalte wurde nichtstaatlichen, aber staatlich geförderten Organisationen wie der Amadeu Antonio Stiftung und diversen "Fakten-Checkern" übertragen. Rein formal blieb die Meinung frei und selbstverständlich bar jeder staatlichen Zensur. Real fühlen sich die Menschen in ihrer Meinungsfreiheit allerdings massiv eingeschränkt.

Punkt "D" auf unserer Flugbahn ist die momentan herrschende COVID-19-Pandemie. Wie schon nach der Finanzkrise, befindet sich die Welt auch heute wieder im Würgegriff einer tödlichen Seuche. Und so wie damals gibt es auch heute mehr Zweifler als Verstorbene.

Die Regierungen ficht das nicht an. Ihre Maßnahmen sind ohnehin wenig geeignet, eine tödliche Pandemie zu stoppen. Ähnlich den Antiterrorgesetzen gegen den Terror sind auch die Corona-Maßnahmen gegen das Virus häufig  vollkommen  nutzlos. Ihre größte Wirkung entfalten sie beim Entzug – nämlich grundlegender Bürgerrechte. Am Horizont steigt derweil das sonnige Versprechen auf, sie den Menschen wieder zurückzugeben – gegen "Wohlverhalten". Aktuell sieht dieses Wohlverhalten vor, sich eine zumindest "dubiose" Substanz spritzen zu lassen, die den Körper animieren soll, sich quasi selbst zu immunisieren. Schäden auf genetischer Ebene seien extrem unwahrscheinlich. Bezeichnenderweise ist die Impfbereitschaft beim medizinischen Personal ganz besonders niedrig.

Das "Jetzt", unser Ist-Zustand, kann nur als Essenz der vergangenen 20 Jahre begriffen werden. Kritiker des Pandemie-Geschehens werden von Geheimdiensten überwacht. "Abwählen" kann man die Maßnahmen nicht, da die federführenden Institutionen und Stiftungen sich jeder demokratischen Kontrolle entziehen. Es gibt Forderungen, die einzige Partei mit abweichender Meinung zu verbieten. Unliebsame Äußerungen werden massiv zensiert. In den Medien wird unterschwellig bis offen gegen Andersdenkende gehetzt. Es wurde sogar schon die Zwangseinweisung von "Quarantäneverweigerern" beschlossen. Derweil wird die letzte verbliebene Form der politischen Unmutsbekundung mit Wasserwerfern bekämpft und sukzessive untersagt.


"Nie wieder!" und "Wehret den Anfängen!" lauteten einst die Slogans.

Doch woran erkennt man diese "Anfänge"? Und wer hat heute noch das Recht, auf diese Anfänge hinzuweisen? Dürfen das alle oder gab es eine Verschiebung dieser Kompetenz hin zu wenigen Vordenkern? Wenn dem so ist, sind dann die "Anfänge" nicht längst passé? Und sind wir nicht schon mittendrin?
Es droht uns keine neue "NS-Diktatur". Doch die verbürgten Rechte des Grundgesetzes werden geschleift. Rechte, die den Aufstieg jeder Form der Diktatur verhindern sollen, unabhängig davon, unter welcher Flagge sie auch daherkommen mag."

 

Quelle

 



Der Niedergang

 

Ein interessanter Beitrag, mal wieder, bei Rubikon

Zitat:

 

"Was Engels‘ Buch für mich wertvoll macht, sind seine Schlussfolgerungen, die in ihrer Radikalität und Konsequenz ihresgleichen suchen: Er vollzieht den totalen Bruch mit dem durch und durch verkommenen Herrschaftsbetrieb der kollabierten westlichen Demokratien, distanziert sich aber auch von der gehirngewaschenen, konsumfixierten, sinnentleerten Untertanen-Mehrheitsgesellschaft und ruft zum Widerstand gegen den Staat als Herrschaftsinstrument dominanter Interessen korrupter Parteien und deren Satrapen auf. Auch gelte es, die Sprache zurückzuerobern und „die tatsächliche Bedeutung der Worte wiederherzustellen“.

 

Die Mehrheitsgesellschaft sei hoffnungslos verloren, eine Auseinandersetzung mit ihr führe in aller Regel zu nichts und sei darum Energieverschwendung. Von lernresistenten Menschen des eigenen persönlichen Umfeldes müsse man sich dem eigenen Seelenfrieden zuliebe trennen.

 

"Wenn der Preis für unsere Ehrlichkeit mit uns selbst die Feindseligkeit unserer Nächsten und Bekannten ist, wie könnte man da einen Augenblick zögern, diese ihrem Schicksal zu überlassen, denn welchen Wert kann ein Leben schon haben, das dauerhaft auf der herablassenden Duldung und der Angst vor dem scheelen Blick der anderen beruht? Und man wird sehen, dass sobald diese Haltung zu einer dauerhaften Gewohnheit geworden ist, man es bald nicht mehr nötig hat, auf den anderen zuzugehen und sich ihm anzupassen, um in Ruhe und Frieden leben zu dürfen, sondern ganz im Gegenteil andere Menschen allmählich zu uns strömen werden, sei es weil sie uns ähnlich sind, sei es, weil sie uns ähneln wollen, so dass sich ganz allmählich ein neuer Gesellschaftskreis formen wird, gestaltet nach dem Vorbild unserer eigenen Person.“"

 

Davon rede ich seit Jahren!

Angenehm wieder jemanden zu erleben, der viels so sieht, wie ich es auch erlebe.