Bewusstsein


Mündige Menschen lassen sich Lebensfreude nicht verbieten. Sie sind bereit alles dafür zu riskieren, dass sie so leben können, wie sie leben möchten.
Mündige Menschen lassen sich Lebensfreude nicht verbieten. Sie sind bereit alles dafür zu riskieren, dass sie so leben können, wie sie leben möchten.

Mündigkeit als Schlüssel?

 

Ich bin heute morgen mit einer nüchternen Feststellung aufgewacht:

 

Der Staat hat komplett versagt.

Das Trauen zum Staat ist für mir grundsätzlich erloschen.


Mir hat der Staat also erst einmal nachzuweisen, dass er ab sofort tatsächlich bereit ist im Namen des Volkes, sprich zum Wohl aller, zu handeln.


Da er das zunächst einmal nicht können wird, weil, wie 1945, nicht genug "freie mündige Geister" in ihm tätig sind, wird er über viele Jahre immer noch nicht in der Lage sein eine Politik im Namen des Volkes zu machen.


Schulen werden weiterhin Verdummschulungsorte und Ort der Asozialisierung sein, weil die meisten Lehrer und Rektoren bewiesen haben, dass sie selbst Verdummschult und asozial den Schülern, wie auch mündigen Kollegen gegenüber gehadentl haben, also keine Hilfe zur Begleitung beim Heranwachsen aufrechter und mündiger Wesen sind.


Richter, Staatsanwälte und Anwälte haben ebenfalls in der Masse bewiesen, dass sie nicht in der Lage sind an Prozessen im Sinne "im Namen des Volkes" teilzunehmen und Richter, haben in der Masse bewiesen, dass sie nicht in der Lage sind Urteile im Namen des Volkes zu sprechen. Politiker haben in der Masse keine Politik im Namen des Volkes gemacht und werden das für die nächsten 10 Jahre auch nicht leisten können, da auch sie völlig verdummschult sind.


Die meisten BürgerInnen und Bürger haben als mündige Wesen versagt, da sie gezeigt haben, dass sie lieber ntertanen sind, die grundsätzlich aufgrund ihrer fehlenden Mündigkeit gar nicht wahlberechtigt sein können.


Kann mir jemand sagen, wie dieser Staat für die nächsten 10 Jahre so geführt werden kann, dass ich meine Kinder trauensvoll in die Schule schicken, der Urteilskraft von Gerichten, diesen Politikern, den Medien und den meisten meiner MitbürgerInnen trauen können sollte?


Jede Institution  und die meisten Menschen hätten erst einmal zu beweisen, dass sie fähig und in der Lage dazu sind im Namen der Mündigkeit, also zum Wohle aller und der Mitwelt, agieren zu können. Und das kann mit dieser Masse an verdummschulten Köpfen nichtso schnell gelingen, wie ich denke!

In den nächsten 10 Jahren werde ich meine Kinder nicht mehr in die Schule schicken, sondern sie selbst sich bilden lassen und sie dabei begleiten. Auch, weil das ohnehin der direkt hilfreichste Weg ist, so die Eltern mündig agieren. In diesem Fall bedeutet für mich Mündigkeit, das Interesse und die Talente der Kinder im Bewusstsein haben und eben diese zu fördern, anstatt einem schwachsinnigen Lehrplan zu befolgen, der niemals ausgerichtet auf die Zukunft sein kann, solange Bewertungen mit einfließen und so lange eben weiterhin nur beschult und nicht in Sachen Bildung begleiet wird. Lernbegleiter haben erfasst, was die meisten pseudo-Pädagogen absolut nicht einmal im Ansatz kapiert haben! Nämlich, dass sie neimandem etwas beibringen können, sondern Raum zu geben haben, um das Interesse der Kinder aufgreifen zu können.


In den nächsten 10 Jahren kann ich nicht davon ausgehen, dass Gericht, Politik, Medien und Verwaltungen im Namen des Volkes und im Namen der Mitwelt handeln werden.

 

In den nächsten 10 Jahren kann ich nicht davon ausgehen, dass die Masse der Wahlberechtigten tatsächlich mündig wählen werden. - Möglicherweise ist das sogar nie der Fall! zumindest, wenn ich die Erkenntnisse der Schwarmforschung einbeziehe, da eine der Erkenntnisse daraus die ist, dass 90% einfach nur folgen...


10 Jahre.
Denn so lange wird es dauern, bis die meisten Menschen umfassend genug erfasst und eingesehen haben, dass es das Wichtigste ist ein mündiger Mensch zu sein und ebenso zu handeln, denke ich. Es sei denn, es werden endlich die Methoden genutzt, die auch ich anbiete, um Menschen dabei zu begleiten ihre Traumen faktisch zu heilen. Dann könnte so etwas, bei genügender Zahl von heilhelfenden Behandlern, in nur 1 bis zwei Jahren umgesetzt erlebbar sein. Aber das ist, wie ich denke, utopisch, da es nicht um heil und unheil, sondern noch immer um die Wirtschaft (krank/gesund) geht.


Denn auch Menschen wie ich haben kein Recht auch nur einen Menschen per Zwang dazu zu bringen, dass sie endlich mündig werden / sind. 

 


Das ist, ais meiner Sicht heraus, die Endkonsequenz aus dem Corona-Wahn:
Es kann zunächst nur anarchisch weiter gehen.

Und im Idealfall gilt das für immer, weil die Anarchie, das Grundgesetz der Natur ist.


Alles was wider der Natur tickt, wird nicht überdauern, weil alles immer, wenn es lang genug existiert, den Beweis zu erbringen hat, dass es würdig ist in der Natur weiter zu existieren oder eben von ihr ausgelöscht wird. Das dürfte jedem bewusst sein können.


Die Masse des Volk ist ängstlich und agiert aus der Angst heraus. Auch in unseren Reihen. also derjenigen, die sich für die Grundrechte und für ein Leben in würde, auch der Tiere ud der sonstigen Mitwelt, einsetzen. Da ist für mich eindeutig nachgewiesen. Denn die Angst vor der Impfung und die Sorge um die Kinder und Alten sind für mich nur drei Bestätigungen meiner Aussage.

 

Lediglich jene, die in der Lage waren, diese Angst zur Seite zu schieben und in Ruhe, wie auch in Gelassenheit zu agieren / reagieren, haben den Nachweis erbracht mündige BürgerInnen zu sein.  Und davon erlebe ich sehr wenige. Ich selbst habe lang genug auch noch sü unmündig in Sachen Corona getickt!

 

Die Angst ist kein Entscheidungsausgang für mündige BürgerInnen!

Sie kann aber sehr wohl genutzt werden, um mündige Entscheidungen zu treffen. Dann nämlich, wenn sie begrenzt wurde und eben nicht mehr aus der Angst heraus gehandelt wird.

Ergo sind auch bei uns "Widerständlern", die wir keine sind, da wir nicht gegen etwas sind, sondern für etwas, die wenigsten Menschen mündige BürgerInnen.

 

Ich hoffe allerdings, dass mir der Beweis erbracht werden kann, dass ich mich im letzten Punkt, auch bei uns sind die meisten Menschen unmündig, irre!


Namasté


Eine Möglichkeit das was kommt zu überleben?


 

Hallo Freunde,

 

einige Wochen nach meinem Beitrag "Mündigkeit als Schlüssel", erlebe ich mich heute als extrem frustriert. Gestern noch voller Lebensfreude, da rodelnd die Natur erlebt, holt mich heute die Ratio wieder ein.

 

Der Weg, den ich aktuell gehen kann, ist gerade so schwer zu erkennen. Ich erlebe mich heute mal wieder, als ob ich auf der Stelle trete und nicht weiterkomme. Egal wohin ich schaue. Persönlich, familiär, gesellschaftlich, die Partei oder auch die gesamte Menschheit betreffend. Ich sehe keinen gangbaren Ausweg aus der Misere. 

 

 

Selbst nur für uns als Familie. Es fehlt uns, wie in den letzten Jahren im Bezug von Leistungen zur Existenzsicherung nach dem SGB II, als Aufstocker, immer mehr an den Finanzmitteln. Wie vielen anderen Menschen auch. Und wie immer mehr Menschen.

 

 

Aber selbst wenn diese Mittel für uns umfassend genug vorhanden wären, das wären aktuell um die 150.000,00 € um tun zu können, was wir tun möchten, wie ginge es dann weiter?

 

 

Zunächst würden wir wohl unsere Transporter ablösen (ca. 15.000,00 €), um

monatliche Kosten zu reduzieren. Dann würde ich gern einen Lastwagen (Koffer),

einen umgebauten Castor-Anhänger, einen geländefähigen Geländewagen

mit Seilwinde und einen großen Wohnwagen kaufen.

 

 

Der Lkw würde umgebaut werden. Photovoltaik auf´s Dach, Generator und

Sicherungskasten, großer Wassertank eingebaut, damit dieses Fahrzeug als rollendes Lebensmittel- und sonstiges Lager funktionieren kann.

 

 

Der umgebaute Castoranhänger, 8m Ladefläche, bietet Raum für ein Nähzimmer

für Beate und ein Behandlungszimmer für mich.

 

 

Der Wohnwagen ist dank 10m Länge und drei Slideouts groß genug, um auch

dauerhaft darin wohnen zu können, während ein neues Zuhause,

vielleicht endlich mal wieder eine Heimat, entsteht.

 

 

Im Sommer haben wir noch zwei Mittelalterzelte. Einmal 8,5 x 4,5m und ein Kuppelzelt mit 4m Durchmesser. Für den Winter aber, würden zunächst der Wohnwagen und das rollende Vorratslager gebraucht, um erst einmal den Ort finden zu können, an dem wir überleben möchten. Z.B. ein Geisterdorf in den Bergen Spaniens. Die Böden wurden dort teils zuletzt in den 70ern landwirtschaftlich genutzt und würden somit eine sehr wertvolle Krume bieten, um weiterhin eigene Lebensmittel anbauen und Tiere permakulturell halten zu können.

 

 

Leben würden wir gern in einer Gemeinschaft von Menschen bis zu 120 Menschen. - Würde diese Zahl überschritten werden, wäre die nächste Lebensgemeinschaft zu gründen. - Mit diesen Menschen könnten wir alle uns gesund ernähren und weitestgehend autark leben. Vorausgesetzt, dass alle Gewerke includiert und Wege gefunden worden sind, auch mit wenig (selbsterzeugtem) Strom leben zu können.

 

 

Aber: Wie finden sich diese Menschen? Über die AG Mündigkeit, z.B.? Zumindest habe ich hier so manchen Menschen erlebt, mit dem ich mir vorstellen kann, den kommenden Crash und Bürgerkrieg, fern ab der Städte, überleben zu wollen, um das ganze Leid nicht direkt miterleben und unsere Lebensmittel nicht final schützen zu brauchen. Denn es werden allein in D-Land Millionen sterben, wie ich denke.

 

 

Und was tun wir in der Parte, um so viel Menschen wie möglich zu helfen, überleben zu können? Manche von uns bewerben sich auf Ämter, dank derer sie nicht das Mindestmaß an Achtsamkeit sich selbst und ihren Lieben gegenüber leben können. Wie auch? Anstatt eines Mandats für Einzelpersonen, bräuchte es Gremien von 2-5 Menschen, um eine "Work-Life-Balance" leben zu können, dank der wir das notwendige Maß an Mündigkeit und Selbstbewusstsein entwickeln und darüber hinaus gehend auch weiterentwickeln könnten. Aber mit einem 70-Std.-Wochen-Mandat, sich selbst ausbeutend, wie kann das der Weg sein, der zum Ziel führt, wenn der Weg immer auch das Ziel ist?

 

 

Wir haben sämtliche Bereiche in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit Menschen zu versehen, die eigenständig denken können und ein Mindestmaß an Spiritualität und Bewusstsein auszudrücken in der Lage sind. Wo erlebt ihr diese Masse an mündigen Menschen in eurer Region?

 

 

Oder wolltet ihr ernsthaft eure Kinder wieder den LehrerInnen überlassen, die bewiesen haben, dass sie nicht fähig sind, ein leuchtendes Vorbild für unsere Lieben zu sein?

 

 

Wollt ihr mit den Politikern koalieren, die Ärzte und Heilpraktiker besuchen,

wollt ihr die Juristen und Verwaltungsangestellten in Ämtern wissen,

die bisher in der Masse so kläglich versagt haben?

 

 

Wie ist das Vakuum zu füllen, dass beispielsweise auch schon 1945 mit den Nazis wiederbesetzt wurde, die Nazideutschland erst "groß" und dann in den Untergang getrieben haben? Nur, weil das VAKUUM nicht anders gefüllt werden konnte?

 

 

Wo sind die zigtausend, hunderttausend, millionen mündige Menschen,

die all diese "Jobs" übernehmen würden?

 

 

Und wie können diese organisiert werden,

damit diese Menschen sich nicht genauso ausbeuten, wie die Vorgänger?

 

 

Glauben wir in der Partei ernsthaft, wenn wir im Herbst gewählt werden, dann hätten wir "alles" geschafft? Dann würde sich alles sofort der Art ändern, dass die Corona-Ablenkung vorbei und die Vorbereitungen der sogenannten Eliten abgebrochen würden, um die meisten von uns auszurotten und den Rest zu versklaven? Wie entkommen wir dem und der digitalen Diktatur, die das ermöglichen soll?

 

 

Wieviel Jahrzehnte, oder gar Jahrhunderte, wird der Umbau der Gesellschaft brauchen, um auch nur annähern erleben zu können, dass immer mehr von uns Lebensmittel wieder selbst anbauen, dass das Handwerk wieder Nachwuchs findet und all die Studenten und Akademiker wieder fähig sind praktisch mit anzupacken, um mit dazu beizutragen, dass Inseln des sozio-ökologischen Miteinanders entstehen, sich weiter entwickeln und mit anderen solcher Inseln Netzwerke bilden, dass aus all diesen Inseln tatsächlich das entsteht, was die Begriffe sozial und ökologisch auch ausfüllt? 

 

 

Denke ich zu "realistisch / pessimistisch / optimistisch"? Nicht einmal in "unserer" Partei "dieBasis" erlebe ich genug Menschen, die weit genug schauen, um zu erfassen, was da, auch nur annähernd, noch vor uns liegt, um Wege zu diskutieren, die aufzeigen, wie wir dem begegnen wollen. Aber möglicherweise liege ich auch daneben.

 

 

 

Und zurück zu meinem Projekt "Lebensgemeinschaft in einer abgeschiedenen Region aufbauen, um den Zusammenbruch aller Systeme mit möglichst wenig Schmerz /Leid überleben zu können" (siehe oben):

 

 

Wie kämen wir über die Grenzen ohne uns testen lassen zu müssen?

Evtl. haben wir ja auch noch so viel Zeit, dass die Grenzen in 6-18 Monaten wieder offen sind? Oder sind sie dann noch "dichter"?

 

 

Mir fällt es schwer, Lebensfreude in mir zu entwickeln,

an Hand der Art "düsterer" (?) Gedanken, wenn ich nicht erlebe,

dass sich genug Menschen Gedanken über unsere Zukunft machen.

 

 

Denn ich denke, dass es überlebenswichtig ist, weit genug zu denken,

Wege zu besprechen und gangbar zu machen, um sie gehen zu können, wenn es so weit ist.

 

 

Parallel dazu können wir gerne hoffen, dass der kollektive Bewusstseinswandel kommt,

bevor Crash und Bürgerkrieg da sind / sich entwickeln, aber eben auch auf das Schlimmste vorbereitet zu sein. Denn eins ist für mich klar. Jede Stadt, jedes Dorf, in dem es keine größere landwirtschaftliche Entwicklung, hin zu Kleinbetrieben (1-10ha) gibt, die in der Lage ist, diese Gemeinschaft zu ernähren, wird eine Region des Todes werden.

 

Beachte, dass über 80% der landwirtschaftlich genutzten Böden so Nährstoffreich

wie Wüstensand sind. Was dazu führt, dass, wenn irgendwann keine Mineraldünger

und Pestizide mehr vorhanden sein werden, um wenigsten krankmachende Magenfüller heranziehen zu können, weitaus mehr Menschen den Hungertod sterben, als wenn wir einigermaßen vorbereitet wären. Ich plane und entwickle seit 15 Jahren. Mit der

Erkenntnis, dass ich bei so wenig tierischem Dung niemals genug Boden entwickelt

bekomme, um jährlich genügende Erträge zu erleben, dank derer ich allein uns fünf

ernähren könnte. Mulchen in Kombination von Terra Preta und/oder Bokashi k

önnten hier allerdings vielleicht eine Lösung sein.

 

 

Wie wollen wir auf ausgelaugten Böden Lebensmitteln erhalten? Also Mittel,

in denen alles enthalten ist, um Leben zu können? Wie wollen wir Nutztiere halten,

dank derer wir wieder gesundes Fleisch bekommen (Stichwort: merhfach gesättigte Fettsäuren dank entsprechender Haltung)?

 

 

Bedenke, dass solch ausgelaugte Böden, wie wir sie inzwischen „im Westen“

überall leider allzu reichlich haben, zwischen 10 und 30 Jahre gehegt und gepflegt werden wollen, damit darauf wieder ohne Chemie etwas wachsen und dank dessen eine Vielzahl aller überleben kann!

 

 

Und dann sag mir, bitte, wie wir als Partei, als Menschen,

dabei helfen können, ohne selbst unter die Räder zu kommen?

 

 

Meine einzige Option ist das Auswandern in unbelebte, seit Jahrzehnten verlassene Regionen. Wie eben in Spanien und Portugal. Evtl. eben auch in Frankreich. Es ist an der Zeit, Archen zu erschaffen, denke ich.

 

Gehörst du auch zu den Menschen, die sich nicht bewusst sind, dass ein Mindestmaß an Spiritualität, Selbstbewusstsein und handwerkliches Können, DIE Voraussetzungen sind, um überleben zu können? Was kannst du dazu beitragen, um in einer wie oben skizzierten Gemeinschaft zum Überleben zu können?

 


Quelle: Gettyimages.ru © Bernt Ove Moss / EyeEm
Quelle: Gettyimages.ru © Bernt Ove Moss / EyeEm

Heute erschien ein Atkel von Jens Zimmer bei RT DE, den ich als absolut stringent und logisch erlebe.

 

Unter dem Titel:

Der Aufstieg der Gottkönige

 

wird, wie ich meine, der Stoff gezeigt, wegen dem die aktuelle Hochkulur untergeht.

 

Ob dies Zeit nah oder erst in einigen Jahren der Jahrzehnten erfolgt, hängt davon ab, wieviele sich weiterhin brav in ihrer Unmündigkeit (Angst und Bequemlichkeit) halten lassen, bzw. ob sich genug mündige BürgerInen widersetzen.

 

Hier der erste Teil des Textes von Jens Zimmer:

"Fragen Sie sich, wohin die Reise geht?

Wo das alles einmal enden wird?

Da sind Sie nicht allein.


Eine gesicherte Antwort auf Ihre Fragen kann dieser Artikel natürlich nicht liefern. Die Zukunft ist uns allen unbekannt. Innerhalb gewisser Grenzen kann man sie aber durchaus vorhersagen. Ähnlich der Flugbahn eines Geschosses, das mit Geschwindigkeit X von A nach B unterwegs ist. Punkt C ist dann kein ganz so großes Mysterium mehr.

 

Schauen wir uns also einige der Punkte an, die das Geschoss "Menschheit" in den vergangenen 20 Jahren passiert hat. Vielleicht erkennen wir dann, auf welcher Flugbahn wir uns bewegen, und können eventuell noch gegensteuern.

Der 11. September 2001 ist unser Punkt "A". Das einschneidende Datum, nach dem tatsächlich vieles anders wurde. Der Gesamtkomplex der Folgen wird von Kritikern häufig auf die Selbsterhaltung eines eigentlich überflüssig gewordenen NATO-Apparates reduziert. Mindestens ebenso elementar war jedoch der gesellschaftliche Paradigmenwechsel, als demokratische Regierungen die eigenen Bevölkerungen de facto zur "Bedrohung" deklarierten. Ganz offiziell wurden geheimdienstliche Methoden gegen die Bevölkerung eingesetzt. In Deutschland findet diese Praxis ihre sicherheitspolitische Entsprechung in dem Begriff "Gefährder". Eine neue Bezeichnung für Personen, gegen die intensiv ermittelt wird. Die sich bekannterweise keines Verbrechens schuldig gemacht haben, dies aber "könnten" und daher bereits als potenziell Schuldige geführt werden. Ein rechtsstaatlicher Sündenfall.

Die Folgen dieser Politik sind in höchstem Maße demokratiefeindlich. Überwachte Menschen lassen sich nicht nur einfacher kontrollieren, sie verhalten sich auch anders. Privatsphäre ist für eine freie politische Meinungsbildung unerlässlich. Ebenso wie das Grundvertrauen, wegen einer politischen Überzeugung keine Nachteile zu erleiden. Schon das Wissen um eine Überwachung rüttelt an diesem Vertrauen. Letztendlich richten sich die Antiterrorgesetze daher auch gegen Demokratie und Bürger. Die Geheimdienste wurden buchstäblich "entfesselt". Der Feind heißt nicht Goldfinger oder Dr. No. Der Feind zahlt Steuern, lebt im eigenen Land und gilt als potenziell gefährlich.

Punkt "B" auf unserem Flug war die Finanzkrise. Eine irreführende Bezeichnung, handelte es sich doch tatsächlich um einen globalen "Finanzbetrug". Die oft gescholtenen Mainstream-Medien waren damals durchaus um Aufklärung bemüht – kurz jedenfalls. Denn schon wenig später wurden die Schlagzeilen von der sogenannten "Schweinegrippe" beherrscht. Nahtlos löste sie die "Finanzkrise" ab.
Aus dieser wurde dann stillschweigend eine "Staatsschuldenkrise". Die Betrogenen mussten nämlich nun für die Schäden der Betrüger haften. In einer offenen Zurschaustellung des Zweiklassenrechts wurde zudem keiner der Verursacher strafrechtlich belangt. Unabhängig davon, welche Regierung sich eine Bevölkerung gewählt hatte, tat sich allerorts eine Ebene "darüber" auf. Denn nicht etwa das Strafrecht, sondern die Bedürfnisse der Hochfinanz diktierten den Regierungen das weitere Handeln. Weder der Rechtsstaat noch die Interessen der Bevölkerung standen im Fokus der Maßnahmen. Am Ende aller Rettungspakete profitierten stets die Banken mitsamt Delinquenten. Seit der Finanzkrise ist die Demokratie-Fassade im Grunde genommen komplett in sich zusammengebrochen. Es wird nur einfach so getan, als sei das nie passiert.

 

Punkt "C" war die Flüchtlingskrise. Hier zeigte sich, mit welchen perfiden Mitteln eine Regierung bereit ist, die eigene Bevölkerung zu manipulieren. Berlin selbst gehörte zu den Anstiftern des Konfliktes in Syrien. Sich dann angesichts des Flüchtlingselends als moralische Größe zu inszenieren, liegt jenseits jeder Heuchelei.

Gezündelt wurde aber auch im eigenen Land. Im Zusammenspiel mit den Medien wurden Befürworter und Gegner der Regierungspolitik in "Gut" und "Böse" unterteilt. In richtig und falsch, moralisch und verwerflich. Ein Spalt, der sich bis heute durch die Gesellschaft zieht und verdeutlicht, welchen Stellenwert die Meinung der Bürger tatsächlich hat. Das Denken gehört zur Verfügungsmasse.
Inmitten der hitzigen Auseinandersetzung wurde dann die Zensur wieder eingeführt und weitgehend an Privatunternehmen ausgelagert. Selbst die Definition unerwünschter Inhalte wurde nichtstaatlichen, aber staatlich geförderten Organisationen wie der Amadeu Antonio Stiftung und diversen "Fakten-Checkern" übertragen. Rein formal blieb die Meinung frei und selbstverständlich bar jeder staatlichen Zensur. Real fühlen sich die Menschen in ihrer Meinungsfreiheit allerdings massiv eingeschränkt.

Punkt "D" auf unserer Flugbahn ist die momentan herrschende COVID-19-Pandemie. Wie schon nach der Finanzkrise, befindet sich die Welt auch heute wieder im Würgegriff einer tödlichen Seuche. Und so wie damals gibt es auch heute mehr Zweifler als Verstorbene.

Die Regierungen ficht das nicht an. Ihre Maßnahmen sind ohnehin wenig geeignet, eine tödliche Pandemie zu stoppen. Ähnlich den Antiterrorgesetzen gegen den Terror sind auch die Corona-Maßnahmen gegen das Virus häufig  vollkommen  nutzlos. Ihre größte Wirkung entfalten sie beim Entzug – nämlich grundlegender Bürgerrechte. Am Horizont steigt derweil das sonnige Versprechen auf, sie den Menschen wieder zurückzugeben – gegen "Wohlverhalten". Aktuell sieht dieses Wohlverhalten vor, sich eine zumindest "dubiose" Substanz spritzen zu lassen, die den Körper animieren soll, sich quasi selbst zu immunisieren. Schäden auf genetischer Ebene seien extrem unwahrscheinlich. Bezeichnenderweise ist die Impfbereitschaft beim medizinischen Personal ganz besonders niedrig.

Das "Jetzt", unser Ist-Zustand, kann nur als Essenz der vergangenen 20 Jahre begriffen werden. Kritiker des Pandemie-Geschehens werden von Geheimdiensten überwacht. "Abwählen" kann man die Maßnahmen nicht, da die federführenden Institutionen und Stiftungen sich jeder demokratischen Kontrolle entziehen. Es gibt Forderungen, die einzige Partei mit abweichender Meinung zu verbieten. Unliebsame Äußerungen werden massiv zensiert. In den Medien wird unterschwellig bis offen gegen Andersdenkende gehetzt. Es wurde sogar schon die Zwangseinweisung von "Quarantäneverweigerern" beschlossen. Derweil wird die letzte verbliebene Form der politischen Unmutsbekundung mit Wasserwerfern bekämpft und sukzessive untersagt.


"Nie wieder!" und "Wehret den Anfängen!" lauteten einst die Slogans.

Doch woran erkennt man diese "Anfänge"? Und wer hat heute noch das Recht, auf diese Anfänge hinzuweisen? Dürfen das alle oder gab es eine Verschiebung dieser Kompetenz hin zu wenigen Vordenkern? Wenn dem so ist, sind dann die "Anfänge" nicht längst passé? Und sind wir nicht schon mittendrin?
Es droht uns keine neue "NS-Diktatur". Doch die verbürgten Rechte des Grundgesetzes werden geschleift. Rechte, die den Aufstieg jeder Form der Diktatur verhindern sollen, unabhängig davon, unter welcher Flagge sie auch daherkommen mag."

 

Quelle

 



Der Niedergang

 

Ein interessanter Beitrag, mal wieder, bei Rubikon

Zitat:

 

"Was Engels‘ Buch für mich wertvoll macht, sind seine Schlussfolgerungen, die in ihrer Radikalität und Konsequenz ihresgleichen suchen: Er vollzieht den totalen Bruch mit dem durch und durch verkommenen Herrschaftsbetrieb der kollabierten westlichen Demokratien, distanziert sich aber auch von der gehirngewaschenen, konsumfixierten, sinnentleerten Untertanen-Mehrheitsgesellschaft und ruft zum Widerstand gegen den Staat als Herrschaftsinstrument dominanter Interessen korrupter Parteien und deren Satrapen auf. Auch gelte es, die Sprache zurückzuerobern und „die tatsächliche Bedeutung der Worte wiederherzustellen“.

 

Die Mehrheitsgesellschaft sei hoffnungslos verloren, eine Auseinandersetzung mit ihr führe in aller Regel zu nichts und sei darum Energieverschwendung. Von lernresistenten Menschen des eigenen persönlichen Umfeldes müsse man sich dem eigenen Seelenfrieden zuliebe trennen.

 

"Wenn der Preis für unsere Ehrlichkeit mit uns selbst die Feindseligkeit unserer Nächsten und Bekannten ist, wie könnte man da einen Augenblick zögern, diese ihrem Schicksal zu überlassen, denn welchen Wert kann ein Leben schon haben, das dauerhaft auf der herablassenden Duldung und der Angst vor dem scheelen Blick der anderen beruht? Und man wird sehen, dass sobald diese Haltung zu einer dauerhaften Gewohnheit geworden ist, man es bald nicht mehr nötig hat, auf den anderen zuzugehen und sich ihm anzupassen, um in Ruhe und Frieden leben zu dürfen, sondern ganz im Gegenteil andere Menschen allmählich zu uns strömen werden, sei es weil sie uns ähnlich sind, sei es, weil sie uns ähneln wollen, so dass sich ganz allmählich ein neuer Gesellschaftskreis formen wird, gestaltet nach dem Vorbild unserer eigenen Person.“"

 

Davon rede ich seit Jahren!

Angenehm wieder jemanden zu erleben, der viels so sieht, wie ich es auch erlebe.