Gleichberechtigung, bitte.

Wir erleben es immer wieder, dass Gleichberechtigung mit Gleichmacherei verwechselt wird. Und da wir deswegen so manche Diskussion haben, wovon wiederum einige in hoher emotionaler Anspannung enden obwohl dies nicht sein braucht, ist es uns ein Anliegen, schon hier Licht ins Dunkel zu bringen:

 

Gleichberechtigung bedeutet, dass jedeR, unabhängig von seinen Voraussetzungen die selben Möglichkeiten bekommt. 

 

Auf Veranstaltungen bezogen bedeutet dies, dass wer viel Umsatz machen kann auch viel Markzins zahlen kann und, wer wenig Umsatz machen kann, wenig Marktzins zahlen kann. Ginge es um Gleichberechtigung, würde der Veranstalter dies entsprechend berücksichtigen.

 

Gleichmacherei bedeutet, dass jeder, unabhängig von seinen Voraussetzungen, das Gleiche zu zahlen hat. Was ungerecht und unfair ist, aber dem Veranstalter u. U. mehr Geld einbringt, da er auch auf Kosten jener die weniger umsetzen sein Auskommen bekommt. Sozial geht anders.

 

Daher handhaben wir es so, dass wir jedem einräumen zu zahlen, was ihm oder ihr möglich ist. Nie käme es mir in den Sinn, einen Kunden abzulehnen, der nicht zahlen kann, so ich freie Zeit für ihn habe, bzw. einem Veranstalter der keine Gage oder nur einen Teil der Gage zahlen kann, nicht zuzusagen, so ich es mir leisten kann! 

 

Bitte bedenke, wir leben als Familie von diesen beiden Existenzen und lassen uns nicht ausbeuten, leben so vor, was wir erleben wollen und was grundsätzlich jeder vorleben kann, die meisten sich aber nicht trauen (siehe "Selbstverschuldete Unmündigkeit", Kant).



Wir können alle,

fast immer, wenn wir nur wollen. Sozial(er) und solidarisch(er), wie auch ökologisch(er) denken, entscheiden und handeln. Nicht nur zur Weihnachtszeit, oder?

 

Da gibt es doch tatsächlich noch immer das weit verbreitete Mißverständnis des "Das kann ich mir nicht leisten", bzw. "Das können wir uns nicht leisten". - Glaub mir, wenn wir uns das leisten können, dann kannst du das auch / könnt ihr das auch.

 

Und Grundsätzlich gilt:

Jeder kann, wenn er will.

 

Es mag das eine oder andere Mal, mitunter auch öfter, keine Möglichkeit geben, einem Händler, Kunden, Veranstalter oder anderen Mitmensch im Allgemeinen,  solidarisch zu begegnen, weil es, aus welchem Grund auch immer tatsächlich unmöglich ist. Meist ist es das jedoch anders.

 

Was wir  immer wierder erleben, sind jene, denen es monetär (das Geld betreffend) sogenannt gut geht, sich seltener (gelinde formuliert) solidarisch mit jenen ausdrücken, die weniger haben. Und wer nichts zu haben scheint oder auch tatsächlich fast nichts hat, schafft es immer wieder dies noch mit anderen zu teilen.

 

Möglicherweise eine fraktale Struktur, die auf dem Schuldgeldsystem aufbaut. Schuldgeldsystem beduetet: Geld haben kann nur jemand, wenn jemand anderes vorher eine Schuld eingegangen ist. Schulden und Guthaben sind übrignes in exakt gleichem Umfang vorhanden, da Geld nämlich ein Null-Summen-Spiel ist. Will heißen, je mehr ein Mensch an Geld hortet, um so mehr lebt er auf Kosten der Gemeinschaft, weil er das Geld auch noch dem Wirtschaftskreislauf fern hält, womit in eben diesem immer weniger Geld ist und es so wirkt als ob der einzige Weg der ist Löhne zu kürzen. Zwar falsch, aber ein anderes Thema.

 

Reicher Mann und armer Mann
standen da und sahn sich an.
Und der Arme sagte bleich:
»Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich«.           

B. Brecht

 

Leider haben dies die meisten von uns in ihrer Dekadenz vergessen oder sich nie dafür interessiert. Wir alle leben auf Kosten aller. Es ist eine Sache der Größe und der Menschlichkeit, so wenig wie möglich auf Kosten anderer zu leben. So es leistbar ist.

 

Der "Hartz IV-Empfänger gilt nach wie vor als Sozialschmarotzer, während die tatsächlichen Sozialschmarotzer weiter die auch jene ausbeuten, die über die Erstgenannten herziehen, sie denunzieren, diffamieren und sogar entrechten (lassen), weil sie sich irrig den Ausbeutern näher wähnen.

 

 

In diesem Sinne:


Danke!


Wir freuen uns sehr, dass wir dank der Veranstalter, die uns für die Darstellung einer Leybknetrei eine Gage gezahlt haben; dank unserer Kunden, die unser Solidarsystem des Vorschlagspreise unterstützen, bald wieder freie Menschen sind!

 

Dank euch allen sind wir ab dem 01.07.2018, trotz aller behindernder und grundsätzlich schwächend wirkender, wie auch grundgesetzwidriger Strukturen aus dem Drangsalierungs-, Bedrohungs- und Entrechtungsregieme, kurz dem "offenen Strafvollzug", wie es ein unternehmerischer Milliardär sagt, Dem Angstregime namens "Hartz IV", welches völlig zu Recht nach einem wegen krimineller Machenschaften verurteilten Menschen im Volksmund so benannt wird, entkommen können.

 

Bei uns hat der Staat offensichtlich sein Ziel verfehlt! Durch seine widerrechtliche Unterdrückung, Bevormundung und, Bedrohung und Denunziation, wie auch durch die peinlichen Aktionen und Reaktionen vieler Menschen, haben wir uns nicht "klein kriegen" lassen, sondern sind gestärkt aus dem Bezug hervorgetreten, aus dem ich acht lange Jahre lang herauszukommen suchte. Und zwar als mündiger(e) Mensch(en).

 

DANKE!